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Meilenstein für die Technische Hochschule Ingolstadt (THI): Fünf Millionen Euro DFG-Förderung für KI-basiertes automatisiertes Fahren

Die THI hat mit dem Forschungsimpuls „Beyond Validation AI“ die renommierte Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben. In der aktuellen Ausschreibungsrunde wurden bundesweit nur fünf Forschungsimpulse bewilligt – die THI gehört damit zu einem exklusiven Kreis ausgewählter Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Autonomes Fahren und KI im Fokus: Die THI erhält für den Forschungsimpuls „Beyond Validation AI“ eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) (Symbolbild: Chat GPT).

Das Projekt widmet sich der Sicherheit KI-gestützter, automatisierter Fahrsysteme. Ziel ist es, Unsicherheiten in daten- und modellbasierten Entscheidungsprozessen zu identifizieren und zu reduzieren – eine Schlüsselvoraussetzung für das automatisierte, kooperative Fahren (AKF). Mit dem bundesweiten Leitzentrum für Fahrzeugsicherheit CARISSMA, dem bayerischen KI-Mobilitätsknoten AImotion Bavaria, regionalen Testfeldern und einem interdisziplinären Professorenteam verfügt die THI über ein optimales Forschungsumfeld.

„Die Förderung durch die DFG bestätigt die wissenschaftliche Relevanz unseres Ansatzes“, betont Professor Michael Botsch, Sprecher des Forschungsimpulses. „Wir wollen mit Beyond Validation AI einen Beitrag leisten, die Zuverlässigkeit und Sicherheit von KI-Systemen im Straßenverkehr signifikant zu verbessern.“

THI-Präsident Professor Walter Schober hebt die Tragweite der Bewilligung hervor: „Dass die THI von der DFG in der Förderlinie ‚Forschungsimpuls‘ fünf Millionen einwerben konnte, ist ein Beleg für die Spitzenforschung, die unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier leisten. Wir freuen uns nach einem aufwendigen Wettbewerbsverfahren, unter anderem mit einem zweitätigen Besuch der Gutachter vor Ort, sehr über diesen Erfolg.“

Wissenschaftsminister Markus Blume gratuliert: „Drei Forschungsimpulse – dreifache Auszeichnung für Bayerns Hochschulen für angewandte Wissenschaften: Das ist ein Meilenstein! Ingolstadt, Nürnberg und Rosenheim zeigen eindrucksvoll, wie praxisnah und zugleich progressiv Spitzenforschung in Bayern ist. Vom autonomen Fahren über Gesundheitsforschung bis zur Kreislaufwirtschaft – hier entstehen die Antworten auf die Fragen von morgen. Dieser Dreifach-Erfolg ist ein klares Signal: Von fünf Förderentscheidungen gehen allein drei in den Freistaat. Bayern ist Forschungsland Nummer eins.“

Das Projekt an der THI startet am 1. Januar 2026 mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro; eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist möglich. Elf Professuren der Forschungsinstitute AImotion Bavaria und CARISSMA sind beteiligt.