Neue Wege für die Energieversorgung – Prof. Dr. Uwe Holzhammer auf dem 3. Bitcoin Forum

Zum dritten Mal richtete die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte das Bitcoin Forum in Ingolstadt aus. Vom 9. bis 11. Oktober 2025 hatten sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch Erfahrene in Workshops und Seminaren die Möglichkeit, sich auf vielfältige Art und Weise mit dem namensgebenden Thema der Veranstaltung auseinanderzusetzen.


In seinem Vortrag mit dem Titel „Anforderungen des zukünftigen Energieversorgungssystems und die Rolle von Bitcoin-Rechenzentren“ skizzierte ForTraNN-Leiter Prof. Dr. Uwe Holzhammer die historische Entwicklung der Energieversorgung. Dabei hob er hervor, wie entscheidend ein flexibles Stromversorgungssystem in Zukunft sei. Durch den Anstieg erneuerbarer Energien (EE) im Energiesystem werde die Verfügbarkeit von Strom zu bestimmten Zeiten steigen. Sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Gründen bestehe demnach großes Wirkungspotenzial, wenn auch die Nachfrage zunehmend flexibilisiert würde.


Dabei könnten „FlexiBlackBoxen“ eine zentrale Rolle spielen, die als technische Einheiten ins Energieversorgungssystem integriert werden. Sie speichern Strom aus Wind- und Sonnenenergie, wenn dieser aufgrund der Witterungsbedingungen günstig und in hoher Quantität verfügbar ist. Steigt zu einem späteren Zeitpunkt der Strombedarf, wird die Energie in das Netzsystem eingespeist. Ein Beispiel sind Wasserstoffproduktionsanlagen, aber auch E-PKW, die für bi-direktionales Laden ausgestattet sind.


Die rund 900 Teilnehmenden verfolgten interessiert als Holzhammers erläuterte, dass auch Bitcoin-Rechenzentren als flexible BlackBoxen fungieren könnten. Allerdings stünden diese Rechenzentren dabei auch in direktem Wettbewerb mit anderen FlexiBlackBoxen. Darum, so Holzhammer, seien besonders solche Standorte mit wenigen Stromverbrauchenden und hoher EE-Stromerzeugung für Bitcoin-Rechenzentren interessant.


Den gesamten Vortrag können Sie sich hier ansehen.